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Aus aktuellem Anlass:
Ich muß jetzt mal was zum Thema Hufgeschwüre loswerden. Da ich langsam genervt bin von
der Fehlbehandlung durch Tierärzte!!!
Also das Hufgeschwür ist ein Reparationsprozess des Hufes. Man sollte sich freuen, wenn eines
auftaucht. Dann weiß man, die Hufe sind auf dem Weg der Heilung.
Leider ist die Standardprozedur: TA kommt, drückt mit der Zange ab, sucht dann mit dem Messer 
nach dem Hufgeschwür, schneidet dabei meist viel zu viel und viel zu tief, dann wird ein 
Verband angebracht, Schmerzmittel gegeben und Boxenruhe verordnet-DA WERDE ICH WÜTEND!!!!!!!!!!
Der ganze Organismus Pferd ist auf Bewegung ausgelegt, Heilung passiert nur mit Stoffwechsel, 
Stillstand bedeutet keinen Stoffwechsel. Schmerzmittel gehen direkt in die Lederhaut, da diese 
ein Stoffwechselorgan ist, wird also noch mehr geschädigt. Durch das blinde Schneiden wird die 
Lederhaut meist auch noch verletzt und produziert unter Umständen nie wieder intaktes Horn!!!
Den Verband danach braucht es überhaupt nicht, das ist reine Geldmacherei. Der Huf ist so gut 
durchblutet und mit Lypmhe versorgt, daß sich da nichts entzündet, wenn das so einfach ginge 
wäre da Pferd schon lange ausgestorben.
Richtiges Verhalten bei einem Hufgeschwür:
1. Locker bleiben und sich auch nicht von besserwissenden oder vorwurfsvollen Miteinstellern
reinreden lassen.
2. Hufpfleger anrufen!
3. Pferd soll sich bewegen ( nicht reiten-aber im Offenstall in dem es ja optimaler Weise 
ohnehin schon steht!)
4. Hufschuhe mit Polster anziehen.
5. Man kann den Huf in lauwarmem Apfelessigwasser baden oder einen Angussverband am Huf machen um
das Geschwür schneller zum Reifen zu bringen.
6. Eventuell homöopathische Mittel als Unterstützung, kann man nicht pauschal entscheiden 
muß der Therapeut bestimmen.
7. Keine Schmerzmittel! Schmerzen habe auch immer einen Sinn!
Wenn das Pferd abmagert, oder Fieber bekommt, dann kann man immernoch etwas geben. Eventuell
homöopathisch oder aber Metacam, aber nur gespritzt und nicht oral. Von Equi-/Hippopalazone oder 
Phenylbutazon kann ich nur abraten. Das hat so viele Nebenwirkungen und vor allem warum Ent-
zündunghemmer??? Das Ding soll doch reif werden. Und wie gesagt Schmerzen sind sinnvoll, damit
sich das Pferd nicht zuviel bewegt.
Und wenn man das so macht, dann dauert das Ganze zwischen 3 Tagen und maximal 2 Wochen.
Und danach ist alles wieder gut, der Huf hat die toten Gewebeteile ausgebracht, die Lederhaut ist 
weiterhin intakt und einem gesunden Huf steht nichts mehr im Wege.
By the way. Hufgeschwüre können nicht nur durch totes Gewebe im Huf entstehen sondern vor
allen auch durch Medikamente ( Equi..), Wurmkuren, Cortison, Heulage/Silage…u.v.m.
Das berühmte Steinchen das hochwandert und dann ein Geschwür verursacht habe ich persönlich
noch nicht getroffen! Noch Fragen? Dann melden.
Bericht zu Andalusien:
Hollá! Es war einmal…eine Hufpflegerin, die sich trotz ihrer unglaublichen Flugangst en aviòn
nach Spanien begab um Neues zu sehen und Wissen weiterzugeben… Und es war gut so.
Bilder sprechen mehr als Worte, deshalb ein paar schöne Hufe ein paar fiese Hufe, Dornimpressionen und unseren
eigenen kleinen Andalusier “Pico” den wir mitgebracht haben.
Irgendjemand mußte ich retten, wenn schon nicht die vielen schlecht gehaltenen Pferde…
bei Martha 013 bei Martha 012 
Ist das nicht ein Traum??? Unbearbeitet, auf Steinen gehalten- was ne Wölbung/Senke einfach toll! 
Hier dann das Gegenteil…Pferd hatte bis vor kurzem noch Eisen und stand in der Box…
Ergebnis fiese Zwanghufe und Strahlfäule bis zum Anschlag-böh! Außerdem sieht man 
die Hufproportion im Vergleich zum oberen Huf…der Strahl ist nur auf halber Länge…von der Seite fiese Schnabelhufe…
bei Martha 017 bei Martha 019 
Hier ein P.R.E., wie es hier viele gibt! Abgemagert, Wurm- und Blähbauch, stumpfes Fell.
Aber der hier hat wenigstens Langhaar. Zahlreiche haben sowas wie Ekzem und furchtbarer Weise haben
erstaunlich viele einen kupierten Schweif!
bei Martha 033 
Schöner Fohlenhuf nach minimaler Korrektur meinerseits: 
bei Martha 041  
 
Und jetzt kommt Pico!
 
Vom 25.09.2011-02.10.2011 bin ich in Andalusien zum Arbeiten:
Da es in Andalusien anscheinend keine Hufpfleger und nur wenig gut ausgebildete Schmiede gibt, 
kam die Anfrage aus Malaga. Nun werde ich für eine Woche nach Spanien reisen und sehen, 
was mich da erwartet. Auf jeden Fall sehr harte Huf-da bin ich mir sicher ,-)
Und darauf freue ich mich schon sehr-auch wenn ich dafür fliegen muß…
Bericht zum Bundespferdefestival 2011:
Es war sehr heiß und trotzdem sehr gut besucht. 
Viele Interessierte haben wir durch das Paddock Paradise im Miniformat durchgeführt und erklärt, 
was hinter dieser Haltungsform steckt und wie sie mit der Hufpflege und somit der Hufgesundheit 
sowie der Gesundheit des ganzen Pferdes in Zusammenhang steht.
In Kürze wird auch ein Artikel darüber in der Cavallo erscheinen und ich hoffe wir können
damit immer mehr Pferdebesitzer über artgerechte Haltung aufklären.
Es waren einige dabei, die kamen mehrmals um sich Tipps zu holen und haben direkt angefangen, 
ihre Ställe umzugestalten-das hat uns sehr gefreut!
Below ein paar Impressionen inklusive einem ausgebüchsten Zebra…
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09.09.-11.09.2011 Bundesfestival für Pferde in Bad Hersfeld:
Hier werde ich zusammen mit meiner Kollegin Barbara Kelly und den Betreibern 
eines Paddock Paradise´ einen Stand haben. Wir sind Erklärbären und versuchen alles
rund um Haltung, Gesundheit und Hufe zu beantworten. Schaut doch vorbei:
http://www.bundespferdefestival.de/
30.07+31.07.2011 Horber Pferdetage:
An diesem Wochenende werde ich zusammen mit meiner Kollegin Katja Spangenberg
einen Informationsstand auf den Horber Pferdetagen haben. www.horb.de (Veranstaltungen)
Hier kann man uns mit Fragen löchern, Flyer abgreifen,
Termine vereinbaren und einmal Ausschneiden vor Publikum ist auch geplant. 
02.06.2011 Vortrag der Firma PerNaturam in Wiesloch:
Die Herren Töllner und Heßel, leidenschaftliche Betreiber und Inhaber der Firma PerNaturam hielten
in Wiesloch einen Futtervortrag. Schon seit Jahren bin ich begeisterte Verbraucherin der Produkte dieser
Firma. Vorbild ist die Natur-genau wie bei meiner Arbeit auch.Es ergänzt sich sehr gut. 
Denn fast alle meiner Kundenpferde haben auch Probleme, was die Fütterung und somit den
Stoffwechsel betrifft.

03.02.2011-04.02.2011 Privates Hufpflegertreffen:

Meine Kollegin Frau Kelly aus der Frankfurter Gegend war zu Besuch und wir haben uns

rege ausgetauscht. Demnächst werde ich sie besuchen.

17.09.2010 Praktikum bei Anemone Lamparter:

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So, da ich ja immer wieder mit dem Thema Sattel und vor allem unpassenden Sätteln konfrontiert werde, hab ich mir einen Tag freigenommen und werde mit der Sattlerin Anemone Lamparter: www.sattelklinik.de einen Tag durch´s  Ländle fahren und hoffentlich noch einiges dazu lernen.

Bericht:

Das war ein sehr lustiger und informativer Tag! Ich werde noch einen Tag dranhängen in der Werkstatt, damit ich auch sehe, was man dann mit dem gesehenen am Sattel selbst ändert.

18.10.2010 Praktikum Teil II bei Sattlerin Anemone Lamparter:

Dieses Mal war ich in der Werkstatt und habe mir angesehen, wie man dann die Sättel anpasst, polstert und repariert. Wieder einiges gelernt. Dann durfte ich selber nähen. Erst habe ich einen Steigbügelriemen repariert und dann sogar einen Voltigiergurt. Den Griff komplett neu bezogen und alles wieder vernäht. Am nächsten Tag haben mir ordentlich die Finger geschmerzt aber ich war stolz.

Hier bei der Arbeit:

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18.09.2010

Eine Weiterbildung, auf die ich mich mal wieder sehr freue!

Seminar für Hufbearbeiter und Tierärzte 18. September 2010 bei Ravensburg 9 – 18 Uhr
Brian Hampson über seine Forschung zum australischen Wildpferd BRIAN HAMPSON,
Australian Brumby Research Unit
School of Veterinary Science
The University of Queensland, Australia
www.wildhorseresearch.com
Themenvorschau:
Brumbies (Wildpferde) in Australien, ihr Lebensraum und ihre Ernährung 
GPS-Beobachtung von Haus- und Wild-Pferden
Der Wildpferdehuf – Morphologie und Radiographie 
Pathologien bei Wildpferden
Sohlenwölbung und ihr Zusammenhang mit der Lastaufnahme
Feuchtigkeitsgehalt des Hufs in trockener und feuchter Umgebung
Messung des Hufabdrucks durch Druckplatten
StudienAuswirkungen von Untergrund, Bewegung und Umgebung auf den Pferdehuf
Rückschluß auf das Hauspferd, den Huf, Hufpflege und Haltung
Das Seminar wird in Englisch gehalten und wird nur teilweise übersetzt.
Bericht:
Und wieder ein Tag, der sich gelohnt hat. Brian Hampson gab uns einen Einblick
in die Ergebnisse der letzten 4 Jahre Wildpferdeforschung in Zusammenarbeit mit Chris Pollitt.
Es wurden Dinge bestätigt, aber auch widerlegt und es steht fest, man weiß noch lange nicht alles!
Das ist das Faszinierende am Thema Huf/Pferd, es geht immer weiter- und ich bleibe dran;-))
02.10.-03.10.2010 Weiterbildung Thema Lymphdrainage am Pferd:
Die Lymphdrainage ist ein weiterer Baustein, der meine Ausbildungen noch komplettiert.
In der Medizin noch eher verkannt, ist das Lymphsystem ein nicht zu unterschätzendes 
Hilfsmittel zur Entgiftung! Interessant vor allem in Situationen wie Hufrehe, Sehnenproblematiken,
Hämatome o.Ä.. Nicht anzuwenden bei Entzündungsprozessen wie z.B. Einschuß.
19.11.-21.11.2010 Gesundehufe-Teamtreffen:
Zu meiner Freude, bin ich wieder eingeladen und freue mich auf das Treffen mit folgenden Themen:

Voraussichtlicher Ablauf (Änderungen und Ergänzungen vorbehalten):

Fr. 19.11.

Vortrag von Frau Beifuß über Ernährung, Entgiftung, Futtermittel, Mineralfutter

Sa. 20.11.

Kadaverhufworkshop – jeder zeigt wie er was am Huf macht und wieso

So. 21.11.

Glue-on Workshop, Vorstellung Vettec-Produkte, Easyboot Glue-on, Happy-horse Glue-on

11.06.2010-13.06.2010

Dieses Wochenende bin beim Hufpflegertreffen von www.gesundehufe.com eingeladen.

Es wird sicher sehr interessant. Angekündigt ist ein Vortrag über die Feinheiten der

Röntgendiagnostik von Dr. med vet Michael Dieckmann und anschließend

das Bearbeiten von Kadaverhufen. Abends dann Fallbesprechungen.Am zweiten Tag,

wird es einen Einblick in die verschiedenen Präparationstechniken, das Blutsystem im Huf

und die Gelenksveränderung bei Belastung von Walter Keil geben.

Bericht zum Treffen:

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Hufpfleger müssen immer ganz viel Essen-vor allem Schokolade;-))

Jaaaaaa. Das war ein schönes Treffen. Soviele Hufpfleger auf einem Haufen. Herrlich, von morgens bis abends nur über Hufe sprechen, was will man mehr *grins*. Und das Besondere, es waren von fast allen Hufschulen Vertreter da, sehr viele Ex-Strassers, DHG-ler, Besw-ler und natürlich NHC-ler. Und das schöne war, wir hatten ein sehr harmonisches Treffen. Es wurde sachlich diskutiert und man konnte endlich auch einen guten Einblick in die verschiedenen Methoden erhalten. Vor allem als wir die Kadaverhufe jeweils nach den verschieden Methoden bearbeiteten, mit genauen Erklärungen, was sich wer beim Bearbeiten denkt und was der Nutzen sein soll. Sehr lehrreich war vor allem der Vortrag von Herrn Dr. Diekmann über Röntgendiagnostik und wie man Befunde und dann Diagnosen erstellen kann. Wie man ein Bein richtig anästhesiert um überhaupt Aussagen machen zu können, wo ein Problem genau liegt. Und vor allem, wie man Röntgenbilder erstellen sollte, um Veränderungen überhaupt erkennen zu können. Und welche Veränderungen zwar ein Befund sind, aber noch lange nichts über Schmerzen aussagen usw.,usw. Dann noch am Sonntag der Vortrag von Walter Keil. Man kann nur immer wieder feststellen, was der Huf für ein Wunderwerk der Natur ist. Und die Plastinate und Präparate von Walter waren auch sehr anschaulich.

Hier ein paar Eindrücke: