Chronische Hufrehe:
Vorne rechts nach Abnahme der Kunststoffbeschläge am 29.01.2010:
Ohne Worte würde ich sagen. Hufbeinrotation, das Hufbein war kurz vor dem Durchbruch. Leider, leider habe ich keine Röntgenbilder, aber das sieht man eigentlich auch so.
Vorne Rechts nach ca. 4 Monaten am 07.06.2010:
Ja-man glaubt es kaum, das ist derselbe Huf! Sieht man vor allem auf dem rechten Bild, anhand der Pigmente im Horn. Was man da auch sehr schön sieht, wie sich die Hornröhrchen im dunkel-pigmentierten Bereich aufgerichtet haben. Der Huf ist natürlich noch lange nicht perfekt. Aber das Hufbein ist wieder fast parallel mit der Wand und das Pferd ist die ganze Zeit über gelaufen. Viel auf weichem Boden und nicht geritten worden (nicht wegen der Füße-er hatte auch noch ein gebrochenes Brustbein und diverse andere Probleme) aber ich würde mal sagen das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Chronische Hufrehe:
Das Pferd stand vor dem Kauf durch meine Kundin ein Jahr auf einer Wiese und die Hufpflege wurde vernachlässigt.
Auf meine Bitte hin wurde geröngt:
NEU!!!NEU!!!NEU!!!
Ein aktuelles Röbi von diesem Monat:
(für größere Darstellung der Bilder draufklicken)
Deutlich ist die Rotation des Hufbeins und die damit verbundene Separation von der Wand zu erkennen.
NEU!!!NEU!!!NEU 22.08.2011 Und siehe da, auf dem aktuellen Röntgenbild ist zu erkennen, daß das Hufbein parallel zur mittlerweile geraden Wand ist. Das Hufbein ist wieder weiter nach oben gewandert und die Sohle ist dicker. Für ein Boxenpferd ein absoluter Erfolg. Ein bißchen höher hätte ich das Hufbein gern noch-mal sehen wie weit wir kommen.
Die Bilder dazu vom 30.03.2010:
Und schon nach kurzer Zeit, trotz suboptimaler Haltung und wenig Bewegung 18.05.2010:
Wir bleiben dran. Das Pferd hatte für die Dauer von 3 Wochen Den Easyboot Epic mit Einlagen und lief damit sehr gut. Nachdem die akute Phase nun abgeklungen ist, kann er auch schon wieder ohne Schuhe auf steinlosem Boden laufen.
Neue Bilder vom 27.07.2010-es geht weiter voran:
Man sieht, vorne nur noch ca. 2/1/2 cm Schnabel, die rauswachsen müssen. Ausschneideintervall ist jetzt auf 3 Wochen verkürzt, weil gerade jetzt wichtig ist, daß dieser Schnabel nicht wieder die Lamellen auseinander zieht. Man sieht den “Lamellar-wedge” auf dem rechten Bild. Auf dem linken ist zu erkennen, daß sich die Trachten auch schon schön von selbst gekürzt haben. So langsam wird es wieder ein Huf.
Und wieder sind wir ein Stück weiter, Bilder vom 14.09.2010:
Die Hufwand vorne ist schon fast gerade. Zwar insgesamt immer noch zu flach aber im Vergleich zum Anfang definitiv schon viel besser. Wir hatten jetzt als letztes einen 4 wöchigen Intervall, aber da das Pferd recht wenig zum Laufen kommt, ( liegt nicht daran, daß es nicht könnte…) war das fast zu lange und deshalb werden wir jetzt wieder einen 3er einfügen. Die Trachten habe sich auch nochmal aufgerichtet, könnten dies aber noch mehr tun und dann insgesamt kürzer werden.
Bild vom 29.10.2010:
Und wieder ist der Huf schon etwas steiler geworden. Würde dieses Pferd in einem Bewegungsstall leben, dann wären wir sicher schon schneller am Ziel. Aber auch so ist eine stetige Verbesserung zu sehen. Toll- nicht?
Einjähriges Fohlen mit tiefen Rissen/Spalten an den Hufen:
Hinten Rechts 04.07.2009: Hinten Links 04.07.2009
Der äußere Riss geht bis in den Kronrand!
Hinten Rechts 09.08.2009 Hinten Links 09.08.2009
Nach nur einem Monat sieht man, daß die Risse zum Stillstand gebracht wurden und ein intakter Huf nachwächst
Hinten Rechts 12.05.2010: Hinten Links 12.05.2010:
Also nach knapp einem Jahr sieht man alles ist rausgewachsen, und das nur durch die Hufbearbeitung.
Hufkrebs:
Kurze Vorgeschichte. Das Pferd hatte früher Eisen und dadurch entstandene Zwanghufe. Zu Beginn gab es eine leichte Strahlfäule, plötzlich begann diese sich rapide zu verschlimmern. Das Pferd leidet im Sommer an mittlerem bis schwerem Ekzem. Es wurde eine Kräuterentgiftungskur gegeben. Und die Besitzerin hatte sich in ein neues Pferd verliebt. Das kann man nun sehen wie man will-aber bei Krebsgeschichten ist häufig auch eine psychische Komponente zu erkennen. Die Hufe explodierten förmlich. Rein homöopathisch gesehen funktioniert Heilung von innen nach außen und von oben nach unten. Also nicht das schlechteste als Reaktion auf die Entgiftungskur, an den Hufen zu reagieren. Gleichzeitig wurde die Hautproblematik besser! Nun aber zurück zu den Hufen. Entgiftung hin oder her, so konnte es nicht bleiben. Siehe Bilder:
13.01.2010 vor dem Ausschneiden und rechts nach dem Ausschneiden:
Am 27.01.2010 wieder vor und nach dem Ausschneiden, diesmal etwas mehr:
Am 02.03 2010 schon eine deutliche Veränderung, der Strahl wächst wieder zusammen und der Huf wird wieder kompakter:
Zwischenzeitlich hat das Pferd wieder eine Entgiftungskur erhalten. Diese hat es aber relativ gut überstanden.
Der Huf ist wieder ein wenig länger geworden, aber der Strahl bleibt kompakt, wenn auch für meinen Geschmack alles noch ein wenig zu eng ist ( wobei man sagen muß, das rechte Bild täuscht in dieser Perspektive).
Während der ganzen Zeit und auch weiterhin, wurden in die Hufe Lebermoosextrakt und Effektive Mikroorganismen gegeben. Es wurden keinerlei chemische Mittel eingesetzt. Und das Pferd lief die ganze Zeit über ziemlich gut. Inzwischen sogar sehr gut.
Das Pferd ist nun nach Würzburg umgezogen, aber ich betreue es weiterhin. Leider ist es in einem Stall, der zwar viele verschiedene Böden bietet aber auch Stroheinstreu als Pinkelecke und da steht er oft… Deshalb ist der Strahl wieder etwas schlechter-aber die Hufe sind noch in Form.
Hier ein Bild vom 12.07.2010: Und eines vom 30.08.2010
Das Pferd stand wie gesagt für ca. 3 Monate in einem Stall, in dem die Bedingungen nicht optimal waren ( zu feucht, keine Hufhygiene und zu wenig Bewegung). Zu allem Übel hat er noch eine Verletzung davon getragen am Röhrbein hinten rechts und ging dann erstmal 2 Wochen lahm. Zum Glück war nichts gebrochen (Röntgen), nur die Knochenhaut war entzündet aber das Überbein und die Schwellung haben wir mit Hilfe von Homöopathie schnell zum Abklingen bzw. Verschwinden gebracht. Nun bleibt weiter der Kampf gegen die Strahlfäule, gerade jetzt, wenn das feuchte Herbstwetter beginnt. Aber bisher sieht es ganz gut aus.
Ein aktuelles Bild vom 08.11.2010:
Die Hufform ist nun wieder so, wie sie sein soll. Und das Pferd läuft problemlos über jeden Untergrund.
Umstellung auf Barhuf:
Eine Islandstute mit überfälligen Hufen. Eisenabnahme am 09.10.2010. Die Hufe waren viel zu lang, hatten einen großen Schnabel und hatten von vorn betrachtet die Form einer Glocke. Die Trachten waren hoch und der Strahl hatte keinen Bodenkontakt. Von unten zu sehen, die Strahlspitze ist viel zu weit entfernt von der Zehe. Jetzt nach 4 Monaten am 18.02.2011 sind die Hufe schon fast perfekt! Und das geht so schnell, weil das Pferd in einem Offenstall steht und zusätzlich regelmäßig bewegt wird. Der Strahl ist leider noch etwas mickrig, wegen Strahlfäule. Das hängt aber unter anderem mit der Hygiene zusammen…
09.10.2010 18.02.2011
09.10.2010 18.02.2011
09.10.2010 18.02.2011