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Auf ein Wort:

Daß Barhuf die gesündeste Art zu leben ist, steht außer Frage. Mittlerweile ist man ja auch bei den Menschen darauf gekommen… allerdings muß ich sagen, es ist für Pferde, die in Gefangenschaft gehalten werden, nahezu unmöglich, Hufe zu formen, die einem Ausritt auf Steinen ohne Schutz…und ich rede hier von Hufschuhen…standhalten. Es ist einfach nicht machbar. Um einen leistungsfähigen Huf zu erschaffen und zu erhalten bedarf es der entsprechenden Haltungsbedingungen. Diese müßen zwingend ausreichend Bewegung ermöglichen und auch den nötigen Anreiz dafür schaffen. Und die Beschaffenheit des Untergrunds spielt eine tragende Rolle. Ebenso die Fütterung ist ein entscheidendes Thema.  Da es aber einfach noch viel zu wenig Ställe gibt, in denen dies möglich ist, bleibt es dabei, für eine Bewegung des Pferdes auf steinigem Untergrund ist ein Hufschutz von Nöten. Andernfalls riskiert man zu hohe Abnutzung, Schonhaltungen und damit verbundener erhöhter Verschleiß, an nicht dafür vorgesehenen Stellen,  Verspannungen, Stresshormonausschüttung ( begünstigt diverse Krankheiten.z.B. EMS/Cushing usw). Es gibt aber ja zum Glück immer mehr Hufschuhe, nahezu jedes Jahr kommen diverse neue Modelle dazu. Daher ist so ziemlich für jeden etwas dabei. Und ich kann nur raten sich die 5 Minuten vor und nach dem Ausritt zu nehmen um dem Pferd ein schmerzfreies Laufen zu ermöglichen und gleichzeitig dafür zu sorgen, daß es in seiner Freizeit trotzdem alle Vorzüge des Barhufgehens nutzen kann. In diesem Sinne….

 

Hier mal ein sehr tolles Video, über das Innere im Huf. Man sieht hier sehr schön, was sich in einem vermeintlich perfekten Huf so abspielt und wie er wirklich wieder gesund werden kann.

https://www.youtube.com/watch?v=jt8oA51P7KA&fbclid=IwAR3iAj9pJ4Jk-A4VbKKr1_3pHYYlVX-eGcyDia9yIiS4HN6BS2R6obXVfrA

 

Seminar bei Hans-Jürgen Neuhauser (HJN):

Vom 30.10.-01.11.2015 war in in Wiesbaden auf dem Hof Armada ( ein Wahnsinnsstall). Es war das Se3-tägiges Körpersprache-Bodenarbeits-Seminar, Anfänger/Fortgeschrittene
„Gymnastizierende Führübungen“

Ich hatte mir schon vor dem Kurs die beiden DVD´s von Hans-Jürgen Neuhauser gekauft und angesehen und war ziemlich sicher, daß das nun die Art ist mit Pferden umzugehen, die ich schon immer gesucht habe. Nach vielen Kursen bei diversen Trainern bei denen man immer mit Druck, Zentrifugieren, Leckerlies, Sticks usw. arbeiten mußte, war ich selbst nie wirklich überzeugt von der jeweiligen Methode. Was ich aber auf den Videos gesehen hatte war vielversprechend.

Und was soll ich sagen, ich bin niemand, der dazu neigt sich einen Guru zu suchen-aber das was Hans-Jürgen im Laufe der Jahre entwickelt hat um gewaltfrei mit Pferden zu kommunizieren, das war für mich eine Offenbarung. Hans-Jürgen ( im folgenden nur noch HJN genannt) kommt aus der Zeitlupenakrobatik. Das heißt er muß jeden Muskel seines Körpers jederzeit im Griff haben und in Balance bleiben, sonst landen alle Artisten auf der Nase. Das mal vorab. Also die Arbeit mit den Pferden erfolgt rein über Körpersprache. Es gibt kein Gezerre am Pferd. Es wird dem Pferd auch nicht gesagt, was es nicht tun soll, sondern es erhält körpersprachlich eine genaue Anweisung, was es bitte tun soll und das tut es dann auch, wenn man sich und seinen Körper koordinieren kann. Denn Pferde möchten sich gerne an jemandem orientieren, aber eben am liebsten, wenn Derjenige auch die gleiche Sprache spricht.

Das Erste ist schon mal, wenn man sein Pferd holt. Sei es aus dem Stall oder von der Koppel. Im Normalfall wird das Pferd aufgehalftert und dann dreht sich der Mensch um, läuft voraus ( das Pferd soll ja am besten hinten bleiben-aus Dominanzgründen…) Ja in dem Moment, wo sich der Mensch aber umdreht ist die Verbindung zum Pferd weg. Nach HJN muß das Pferd immer das Herz des Menschen sehen können. Will heißen, entweder man läuft so gedreht, daß das Pferd das Herz sehen kann, oder man läßt es weiter vorne laufen. Das ist aber nur der Anfang-aber sehr wichtig wie ich finde. Wir haben sehr viele Mensch-zu-Mensch-Übungen gemacht und es ist sehr unangenehm, wenn einem der “Gesprächspartner” den Rücken zuwendet. Man kann vom Pferd nicht erwarten, daß es die ganze Zeit bei einem bleibt, wenn man das nicht auch tut. Pferde sind Spiegel-das heißt, wenn man sich über das Pferd aufregt, kann man sich direkt erstmal über sich selbst aufregen und beim Pferd entschuldigen.

An diesem Wochenende traf HJN auf 11 ihm wirklich unbekannte Pferde und es hat nie länger als 10 Sekunden gedauert und dann hat jedes Pferd sich sofort mit ihm durch die aufgebauten Parcours bewegt, als wäre es selbstverständlich. Und das ist es ja auch. Denn HJN gibt einfach klare Anweisungen und dann gibt es keine Frage, was zu tun ist. Bei den Mensch-zu-Mensch -Übungen war ich mehrfach das Pferd von HJN und konnte dabei erfahren wie es sich anfühlt, wenn jemand einen Plan hat. Wenn HJN den Finger auf mich richtete war es als würde ein unsichtbarer Bindfaden zu mir rüberschießen und bei mir andocken. Sofort stand eine Verbindung. Und wenn HJN dann loslief und mich durch den Parcours dirigierte mußte ich keine Sekunde überlegen, was zu tun ist, es war einfach sonnenklar. HJN baute dann manchmal Schrittfehler ein, und wenn das passierte kam ich sofort aus dem Tritt. Und genauso geht es unseren Pferden. Wenn sie aus dem Takt kommen, dann ist das meist unser Fehler. Wir haben sie im Takt gestört. Sei das nun am Boden oder beim Reiten. Ziel bei HJN ist es das Pferd in seine natürliche Balance zu bringen, so daß es in natürlicher Selbsthaltung den schönsten Ausdruck austrahlen kann und sich dabei gut fühlt. Das ist dann auch schön anzusehen. Durch gezielte Übungen in den Parcours ist biegen in alle Richtungen möglich. Dazu kann man noch Tempowechsel, Richtungswechsel usw. dazunehmen und damit das Pferd auf eine Art und Weise gymnastizieren, wie es sonst kaum möglich ist. Dadurch erhält man dann ein durchlässiges Pferd. Und darauf arbeite ich jetzt hinZwinkerndes Smiley

Was man sagen muß, wenn man sich dieser Art mit Pferden zu arbeiten verschreibt, dann muß man erstmal ordentlich an sich selbst arbeiten. Seinen Körper zu koordinieren ist gar nicht so einfach. Wenn man schnell läuft geht vieles leichter, aber um die Genauigkeit zu verbessern muß man selbst um einen ganz einfachen Schritt zu machen ganz viel Gleichgewicht und Muskelkontrolle haben. Wir erwarten vom Pferd ja auch, daß es sich für uns verbiegt, also sollten wir das auch tun. Da bekommt der Ausdruck Reitsport eine ganz andere BedeutungZwinkerndes Smiley

Ich kann es nur jedem empfehlen, der mit seinem Pferd eine wirkliche, vertrauensvolle Verbindung erlangen möchte, mindestens mal einen Kurs von HJN zu besuchen. Und wenn man das mal gesehen hat, dann kann man glaube ich gar nicht wieder zurück. www.hjn-reiten.de

 

Seminar, statisches Faszientraining:

Vom 23.10.-25.10.2015 war ich in Pliezhausen bei einer Fortbildung zum Thema Faszien. Ich kann nur sagen faszinierend!!! Zwar hatte ich bei meiner EPOS Ausbildung schon das Thema mit dabei, aber es ist ja ein “neues”, bei dem es quasi wöchentlich neue Erkenntnisse gibt. Daher dachte ich es könnte nicht schaden, mal wieder die neuesten Neuigkeiten abzugreifenZwinkerndes Smiley . Seminarleiterin war Susan Bär, die ebenfalls die EPOS Ausbildung hat und eine angenehme Referentin ist. Wir konnten an diesem Wochenende an diversen Schulpferden/Voltigierpferden üben, die alle sehr bedürftig waren. Ich konnte mal wieder einen zusätzlichen Baustein erwerben um meine Dorn-/EPOS-Behandlungen noch besser zu machen bzw. zu ergänzen. Faszien sind wie ein eigenständig denkender und funktionierender Extra-Körper im Körper.  Und wenn hier Funktionseinschränkungen vorliegen, dann kann eine rein osteopathische Behandlung keinen Erfolg bringen. Alles hier mal eben zu erklären würde zu viel Raum einnehmen. Aber Fakt ist, es ist ein wichtiges , weites Feld und schließt auch wieder die Faktoren Haltung, Fütterung ( Übersäuerung), Sattel, Nutzung usw. mit ein.

Hier noch ein Bild mit einem “Patienten” in der Denkphase während der Behandlung-die Lippe hängt-Pferd denkt:

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Es ist übrigens kein wirklich neues Thema. Denn schon in der Akupunktur liegen die meisten Punkte (ca. 80%) auf “Faszienkreuzungszentren”…Ja die Chinesen die wußten des halt schon mal wieder…

Energetische Pferdeosteopathin:

So, in den letzten 1,5 Jahren war ich ja mehrfach auf Weiterbildung und habe nun erfolgreich meinen Abschluß

als Energetische Pferdeosteopathin nach Salomon gemacht. Ich sehe es als Verfeinerung meiner bisherigen Dornbehandlung im osteopathischen Sinne.

Zudem aber auch als riesengroße Erweiterung der Therapiemöglichkeiten.

Mit meinem Hintergrund als Tierhomöopathin umso besserZwinkerndes Smiley.

Es wird nun nicht nur das ganze Pferd, sondern das Große Ganze bearbeitet. ( Meridiane, Triggerpunkte, Faszien für den Körper und für die Seele Bachblüten)

 

Meine Pferde sind endlich wieder da…

Kaum zu glauben, aber wahr, ich habe einen Stall gefunden. Bei mir um die Ecke. Ist zwar kein Paddock Paradise, aber ewig wollte ich meine Pferd ja auch nicht so weit entfernt haben. Sobald Google Earth updatet wird es ein Bild geben, auf dem man sieht, wie man aus wenig Fläche das Beste an Bewegungsanreiz rausholen kann. Was man nun abschließend sagen kann. Für die Hufe waren die 13 Monate im Weideparadies der volle Erfolg. Allerdings nachdem hier viel weniger Fläche und erheblich weniger Steine im Auslauf sind, haben die Hufe leider schon wieder an Form verloren…Und deshalb sind wir wieder mit Hufschuhen unterwegs. Es ist halt wie es ist. Der Untergrund bestimmt die Hufqualität in Verbindung mit Bewegung. Was noch zu erwähnen ist, die Hufe von Arwen haben sich um eine Hufschuhgröße vergrößert und sie stolpert nicht mehr. Daumen hoch

Was zu beobachten war, über Winter ist der Strahl teilweise fast ganz verschwunden, was für mich natürlich ein Schock war, aber im Frühjahr war er dann wieder da, stärker denn je. Trotzdem ist aber der Strahl das wichtigste überhaupt am Huf.

 

Das Festival war sehr schön!

Viele liebe Pferdemenschen gesehen, getroffen und kennen gelernt. Es war ein schönes Miteinander. Habe selber einige Workshops besucht. Und natürlich meinen gehalten. Hier ein paar Impressionen. Auf der Homepage vom Festival sind noch mehr…

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17.+18.08.2013 Horse & Spirit Festival im Barockreitzentrum Heimsheim:

An diesem Wochenende werde ich beim diesjährigen Festival in Heimsheim mitwirken. Es dreht sich alles um den etwas anderen Umgang mit dem Pferd.  Mein Beitrag wird sich um die Rahmenbedingungen ( Haltung, Fütterung, Hufe, Sattel, uswusw), die ein Harmonisches Miteinander erst möglich machen drehen. Näheres siehe Festivalhomepage: www.horse-spirit-festival.de 

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03.07.2013 Sattelseminar im Barockreitzentrum Heimsheim:

Vielleicht gewinne ich hier ja noch neue Erkenntnisse…denn das Sattelthema ist ja tagtäglich ein großes für mich. Nahezu jedem Zweiten, muß ich im Zuge einer Dornbehandlung leider mitteilen, daß der Sattel nicht paßt. Und dann immer die große Frage, wen soll ich holen und welcher Sattel paßt auf mein Pferd…?

01.+02.06.2013 Vett Symposium in Augsburg:

Psychische Probleme bei Pferd und Hund erkennen und erfolgreich therapieren! Das war das Thema für dieses Treffen. Und trotz Hochwasser hab ich mich an dem Wochenende nach Bayern gewagt und es nicht bereut. Redner an diesem Wochenende waren unter anderem Margrit Coates aus England, Walter und Brigitte Salomon vom Bodensee, Rosina Sonnenschmidt und einige mehr. Samstag war Theorie und Sonntag gab es praktische Beispiele und man konnte selbst mitwirken. Das war ein sehr emotionales Wochenende, vor allem bei den Heilbehandlungen von Margrit. Wir waren ca. 40 Personen, darunter auch einige Männer. Und als wir alle gemeinsam einem 5-jährigen Andalusierwallach Heilenergie zukommen ließen, blieb kein Auge trocken. Man weiß nicht genau, was dieses arme Tier schon alles durchgemacht hatte, aber es muß schlimm gewesen sein. Umso ergreifender war es, als das Pferd nach der Behandlung deutlich entspannter war und es von nun an auch dank seiner neuen Besitzerin hoffentlich nur noch schöne Erfahrungen machen darf und die schlimme Zeit hinter sich lassen kann. So richtig in Worte fassen kann ich gar nich alles, was ich bei diesem Seminar an Erfahrung mitgenommen haben, aber es war auf jeden Fall absolut wertvoll und schön soviele Gleichgesinnte zu treffenZwinkerndes Smiley

Vom 18.04.-21.04.2013 habe ich den Tierhomöopathiekongreß in Badenweiler besucht:

Es war SEHR interessant. Diesmal waren einige Redner aus England da, Dr. John Saxton-Spezialist für Miasmatische Behandlung-er arbeitet klassisch, Tim Couzen-Spezialist für Pferde- er arbeitet recht unkonventionell und auch mit Komplexmittteln, Sue Armstrong-Spezialistin für Krebsbehandlung bei Tier und Mensch. Des Weiteren waren natürlich Größen, wie Christiane Krüger, Rosina Sonnenschmidt und Dominique Fraefel aus der Schweiz da. Zum Schluß gab es noch einen Vortrag über den Einsatz von Blutegeln, den ich ja schon lange für z.B. Hufrehe oder bei Sehnenschäden befürworte. Allerdings werde ich in Zukunft von einer Behandlung mit den lieben Tierchen absehen, da es nun vorgeschrieben ist, diese nach getaner Arbeit zu töten. Und da kann ich nicht mit mir vereinbaren! Das sind so tolle Tierchen, die Ihr Bestes geben. Es unglaublich, was diese Tiere können, sie passen Ihren Speichel den sie in die Wunde geben an die Zusammensetzung des Blutes des zu behandelnden Tieres an. Und als Dank soll es nur eine Henkersmahlzeit geben? Das finde ich nicht gerecht. Fazit des Kongresses, es ist immer wieder faszinierend und eine schöne Bestätigung, was mit Homöopathie möglich ist.

Sachkundenachweis Pferd IPZV:

Über Ostern 2013 habe ich erfolgreich meinen Sachkundenachweis für Pferde erworben.

Endlich wieder neuer Input:

In der Woche 04.03-08.03.2013 besuche ich endlich mal wieder einen Kurs,
von dem ich mir neue Inspiration für meinen Umgang mit Pferden und auch
für den Alltag erhoffe. Ich werde berichten.
http://www.spirithorse.info/herz-der-kreatur.html

Bericht zum Kurs:

Der Kurs war einfach toll. Wir waren 7 Personen inklusive Ulrike Dietmann. Die Gruppe war sehr harmonisch und das machte es leicht zu lernen und sich zu öffnen. Tolle Erfahrungen mit Pferden waren an der Tagesordnung. Ich durfte unter anderem mit dem Hengst Maxim von Elke Wedig arbeiten und das war toll. Ein Mädchentraum wurde war, Blackbeauty zum Anfassen!! Aber mal im Ernst, es ist einfach unglaublich, wie fein diese Tiere sind. Es reichen wirklich Gedanken und Emotionen um Bewegung und Interaktion zu erhalten. Da braucht es keine Hilfsmittel. Man muß “nur” bei sich selbst sein und authentisch agieren, dann kommt die gewünschte Reaktion. Und Sie sind nun mal unser Spiegel. Also immer erstmal über sich selbst nachdenken, bevor man sich über das Pferd aufregt!


Das Projekt Weideparadies mit meinen eigenen Pferden:

Ich erzähle meinen Kunden ja immer wieder, wie wichtig die Haltungsform für Pferde ist und was diese für einen maßgeblichen Einfluß auf die Gesundheit der Pferde hat. Nicht nur für die Hufe, sondern für das Gesamtsystem Pferd! Pferde haben keinen Tag-Nacht-Rhythmus,wie Menschen, sie legen sich nicht abends um Acht in´s Bettchen und stehen morgens wieder auf. Sie sind bis auf wenige kurze Unterbrechungen (ca. 1/2 h bis max.1h am Stück) ständig unterwegs,wenn sie es denn können, müssen und vor allem dürfen. Daher ist die Haltungsform des Paddock Paradise,welches nun aus Amerika so langsam zu uns rüberschwappt die artgerechteste Haltungsform,die man Pferden in Gefangenschaft bieten kann.Meine Pferde hatte ich bereits auf einer Fläche von nur 65m auf 70m so gehalten (mittels Gangsystemen), daß sie laut GPS täglich bis zu 16km am Tag zurück gelegt haben, was sehr beachtlich ist.Leider war trotz Mulchen immer zuviel kurzes Gras in erreichbarer Nähe und das bewirkte,daß die Pferde trotz der vielen Bewegung zu fett waren und die Hufe logischer Weise dadurch zu flach. Nun habe ich mich dazu entschieden, die Pferde mindestens ein Jahr in´s Weideparadies zu stellen www.weideparadies.de Um zu sehen, was erreichbar ist, allein über die Haltung. Der besondere Trick im Weideparadies ist,daß die Pferde ihr Heu händeweise verteilt bekommen und es sich zusammen suchen müssen.Und auf dieser Suche müssen Sie im wahrsten Sinne über Stock und Stein. Ich werde das Ganze dokumentieren, aber ich kann jetzt schon sagen, es ist ein Erfolg. Meine Pferde sind jetzt seit August,also 4 Monate im Weideparadies und man sieht es den Hufen schon an, und die Hufe sind,bis auf minimalste Korrekturen, so ca. alle 6 Wochen nur von der Natur geformt.
Léttir 2012 vor dem Weideparadies:        Lettir im Mai 2013:
IMG_2253Léttir und Arwen 27.05.2013 063

Vollgefuttert für den Winter           Fast schon ein wenig zu schlank, da bei 22km am Tag 7 kg Heu VIEL zu wenig waren…das hab ich aber erst später erfahren…

August 2012:                            November 2012:

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Platt wie ne Flunder …:     Und siehe da ein Gewölbe:
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Und bei der Arwen:

Im August:

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27.05.2013 Arwen´s Geburtstag:

Léttir und Arwen 27.05.2013 055Léttir und Arwen 27.05.2013 057

August 2012:              November 2012:

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Kompakte geschlossene Weiße Linie!!!

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Werde weiter berichten…

Andalusien ruft wieder!

Vom 15.04.-22.04.2012 werde ich wieder nach Malaga fliegen und hoffentlich ein paar Pferde von Ihren Eisen befreien und das ein oder andere durch eine Dornbehandlung von seinen Blockaden.Ich freu mich!

Aus aktuellem Anlass:

Ich muß jetzt mal was zum Thema Hufgeschwüre loswerden. Da ich langsam genervt bin von der “konventionellen” Fehlbehandlung. Also das Hufgeschwür ist ein Reparationsprozess des Hufes. Man sollte sich freuen, wenn eines auftaucht. Dann weiß man, die Hufe sind auf dem Weg der Heilung. Leider ist die Standardprozedur: Behandler kommt, drückt mit der Zange ab, sucht dann mit dem Messer nach dem Hufgeschwür, schneidet dabei meist viel zu viel und viel zu tief, dann wird ein Verband angebracht, Schmerzmittel gegeben und Boxenruhe verordnet. Das ist aber leider absolut kontraproduktiv! Der ganze Organismus Pferd ist auf Bewegung ausgelegt, Heilung passiert nur mit Stoffwechsel, Stillstand bedeutet keinen Stoffwechsel. Schmerzmittel gehen direkt in die Lederhaut, da diese ein Stoffwechselorgan ist, wird also noch mehr geschädigt. Ebenso werden Leber,Niere und Darm zusätzlich belastet. Durch das blinde Schneiden wird die Lederhaut meist auch noch verletzt und produziert unter Umständen nie wieder intaktes Horn!!! Den Verband danach braucht es überhaupt nicht. Der Huf ist so gut durchblutet und mit Lypmhe versorgt, daß sich da nichts entzündet, wenn das so einfach ginge wäre das Pferd schon lange ausgestorben.

Richtiges Verhalten bei einem Hufgeschwür:

1. Locker bleiben und sich auch nicht von besserwissenden oder vorwurfsvollen Miteinstellern reinreden lassen.

2. Hufpfleger anrufen!

3. Pferd soll sich bewegen ( nicht reiten-aber im Offenstall in dem es ja optimaler Weise ohnehin schon steht!)

4. Hufschuhe mit Polster anziehen.

5. Man kann den Huf in lauwarmem Apfelessigwasser baden oder einen Angussverband am Huf machen um das Geschwür schneller zum Reifen zu bringen.

6. Eventuell homöopathische Mittel als Unterstützung, kann man nicht pauschal entscheiden muß der Therapeut bestimmen.

7. Keine Schmerzmittel! Schmerzen haben auch immer einen Sinn! Wenn das Pferd abmagert, oder Fieber bekommt, dann kann man immernoch etwas geben. Eventuell homöopathisch oder aber Metacam, aber nur gespritzt und nicht oral. Von Equi-/Hippopalazone oder Phenylbutazon kann ich nur abraten. Das hat so viele Nebenwirkungen und vor allem warum Entzündungshemmer??? Das Ding soll doch reif werden. Und wie gesagt Schmerzen sind sinnvoll, damit sich das Pferd nicht zuviel bewegt. Und wenn man das so macht, dann dauert das Ganze zwischen 3 Tagen und maximal 2 Wochen.Und danach ist alles wieder gut, der Huf hat die toten Gewebeteile ausgebracht, die Lederhaut ist weiterhin intakt und einem gesunden Huf steht nichts mehr im Wege. By the way: Hufgeschwüre können nicht nur durch totes Gewebe im Huf entstehen sondern vor allem auch durch Medikamente ( Equi..), Wurmkuren, Cortison, Antibiotika, Heulage/Silage…u.v.m. Das berühmte Steinchen das hochwandert und dann ein Geschwür verursacht habe ich persönlich noch nicht getroffen! Noch Fragen? Dann melden.

Bericht zu Andalusien:

Hollá! Es war einmal…eine Hufpflegerin, die sich trotz ihrer unglaublichen Flugangst en aviòn nach Spanien begab um Neues zu sehen und Wissen weiterzugeben… Und es war gut so.Bilder sprechen mehr als Worte, deshalb ein paar schöne Hufe ein paar fiese Hufe, Dornimpressionen und unseren eigenen kleinen Andalusier “Pico” den wir mitgebracht haben.Irgendjemand mußte ich retten, wenn schon nicht die vielen schlecht gehaltenen Pferde…

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Ist das nicht ein Traum??? Unbearbeitet, auf Steinen gehalten- was ne Wölbung/Senke einfach toll! Hier dann das Gegenteil…Pferd hatte bis vor kurzem noch Eisen und stand in der Box…Ergebnis fiese Zwanghufe und Strahlfäule bis zum Anschlag-böh! Außerdem sieht man die Hufproportion im Vergleich zum oberen Huf…der Strahl ist nur auf halber Länge…von der Seite fiese Schnabelhufe…

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Hier ein P.R.E., wie es hier viele gibt! Abgemagert, Wurm- und Blähbauch, stumpfes Fell.Aber der hier hat wenigstens Langhaar. Zahlreiche haben sowas wie Ekzem und furchtbarer Weise habenerstaunlich viele einen kupierten Schweif!

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Schöner Fohlenhuf nach minimaler Korrektur meinerseits:

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Und jetzt kommt Pico!


 

Vom 25.09.2011-02.10.2011 bin ich in Andalusien zum Arbeiten:

Da es in Andalusien anscheinend keine Hufpfleger und nur wenig gut ausgebildete Schmiede gibt, kam die Anfrage aus Malaga. Nun werde ich für eine Woche nach Spanien reisen und sehen, was mich da erwartet. Auf jeden Fall sehr harte Huf-da bin ich mir sicher ,-)Und darauf freue ich mich schon sehr-auch wenn ich dafür fliegen muß…

Bericht zum Bundespferdefestival 2011:

Es war sehr heiß und trotzdem sehr gut besucht. Viele Interessierte haben wir durch das Paddock Paradise im Miniformat durchgeführt und erklärt, was hinter dieser Haltungsform steckt und wie sie mit der Hufpflege und somit der Hufgesundheit sowie der Gesundheit des ganzen Pferdes in Zusammenhang steht.In Kürze wird auch ein Artikel darüber in der Cavallo erscheinen und ich hoffe wir könnendamit immer mehr Pferdebesitzer über artgerechte Haltung aufklären.Es waren einige dabei, die kamen mehrmals um sich Tipps zu holen und haben direkt angefangen, ihre Ställe umzugestalten-das hat uns sehr gefreut!Below ein paar Impressionen inklusive einem ausgebüchsten Zebra…

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09.09.-11.09.2011 Bundesfestival für Pferde in Bad Hersfeld:

Hier werde ich zusammen mit meiner Kollegin Barbara Kelly und den Betreibern eines Paddock Paradise´ einen Stand haben. Wir sind Erklärbären und versuchen allesrund um Haltung, Gesundheit und Hufe zu beantworten. Schaut doch vorbei:

http://www.bundespferdefestival.de/

 


 

30.07+31.07.2011 Horber Pferdetage:

An diesem Wochenende werde ich zusammen mit meiner Kollegin Katja Spangenbergeinen Informationsstand auf den Horber Pferdetagen haben. www.horb.de (Veranstaltungen)Hier kann man uns mit Fragen löchern, Flyer abgreifen,Termine vereinbaren und einmal Ausschneiden vor Publikum ist auch geplant.


 

02.06.2011 Vortrag der Firma PerNaturam in Wiesloch:

Die Herren Töllner und Heßel, leidenschaftliche Betreiber und Inhaber der Firma PerNaturam hieltenin Wiesloch einen Futtervortrag. Schon seit Jahren bin ich begeisterte Verbraucherin der Produkte dieserFirma. Vorbild ist die Natur-genau wie bei meiner Arbeit auch.Es ergänzt sich sehr gut. Denn fast alle meiner Kundenpferde haben auch Probleme, was die Fütterung und somit denStoffwechsel betrifft.

03.02.2011-04.02.2011 Privates Hufpflegertreffen:

Meine Kollegin Frau Kelly aus der Frankfurter Gegend war zu Besuch und wir haben uns

rege ausgetauscht. Demnächst werde ich sie besuchen.

17.09.2010 Praktikum bei Anemone Lamparter:

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So, da ich ja immer wieder mit dem Thema Sattel und vor allem unpassenden Sätteln konfrontiert werde,

hab ich mir einen Tag freigenommen und werde mit der Sattlerin Anemone Lamparter: www.sattelklinik.de

einen Tag durch´s  Ländle fahren und hoffentlich noch einiges dazu lernen.

Bericht:

Das war ein sehr lustiger und informativer Tag!

Ich werde noch einen Tag dranhängen in der Werkstatt, damit ich auch sehe,

was man dann mit dem gesehenen am Sattel selbst ändert.

18.10.2010 Praktikum Teil II bei Sattlerin Anemone Lamparter:

Dieses Mal war ich in der Werkstatt und habe mir angesehen, wie man dann die Sättel anpasst, polstert und repariert.

Wieder einiges gelernt. Dann durfte ich selber nähen. Erst habe ich einen Steigbügelriemen repariert und dann sogar einen Voltigiergurt.

Den Griff komplett neu bezogen und alles wieder vernäht. Am nächsten Tag haben mir ordentlich die Finger geschmerzt aber ich war stolz.

Hier bei der Arbeit:

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18.09.2010

Eine Weiterbildung, auf die ich mich mal wieder sehr freue!

Seminar für Hufbearbeiter und Tierärzte 18. September 2010 bei Ravensburg 9 – 18 Uhr

Brian Hampson über seine Forschung zum australischen Wildpferd BRIAN HAMPSON, Australian Brumby Research Unit School of Veterinary Science The University of Queensland, Australia

www.wildhorseresearch.com

Themenvorschau:

Brumbies (Wildpferde) in Australien, ihr Lebensraum und ihre Ernährung GPS-Beobachtung von Haus- und Wild-PferdenDer Wildpferdehuf – Morphologie und Radiographie Pathologien bei WildpferdenSohlenwölbung und ihr Zusammenhang mit der LastaufnahmeFeuchtigkeitsgehalt des Hufs in trockener und feuchter UmgebungMessung des Hufabdrucks durch DruckplattenStudienAuswirkungen von Untergrund, Bewegung und Umgebung auf den PferdehufRückschluß auf das Hauspferd, den Huf, Hufpflege und HaltungDas Seminar wird in Englisch gehalten und wird nur teilweise übersetzt.

Bericht:

Und wieder ein Tag, der sich gelohnt hat. Brian Hampson gab uns einen Einblickin die Ergebnisse der letzten 4 Jahre Wildpferdeforschung in Zusammenarbeit mit Chris Pollitt.Es wurden Dinge bestätigt, aber auch widerlegt und es steht fest, man weiß noch lange nicht alles!Das ist das Faszinierende am Thema Huf/Pferd, es geht immer weiter- und ich bleibe dran;-))

02.10.-03.10.2010 Weiterbildung Thema Lymphdrainage am Pferd:

Die Lymphdrainage ist ein weiterer Baustein, der meine Ausbildungen noch komplettiert.In der Medizin noch eher verkannt, ist das Lymphsystem ein nicht zu unterschätzendes Hilfsmittel zur Entgiftung! Interessant vor allem in Situationen wie Hufrehe, Sehnenproblematiken,Hämatome o.Ä.. Nicht anzuwenden bei Entzündungsprozessen wie z.B. Einschuß.

19.11.-21.11.2010 Gesundehufe-Teamtreffen:

Zu meiner Freude, bin ich wieder eingeladen und freue mich auf das Treffen mit folgenden Themen:

Voraussichtlicher Ablauf (Änderungen und Ergänzungen vorbehalten):

Fr. 19.11.

Vortrag von Frau Beifuß über Ernährung, Entgiftung, Futtermittel, Mineralfutter

Sa. 20.11.

Kadaverhufworkshop – jeder zeigt wie er was am Huf macht und wieso

So. 21.11.

Glue-on Workshop, Vorstellung Vettec-Produkte, Easyboot Glue-on, Happy-horse Glue-on

11.06.2010-13.06.2010

Dieses Wochenende bin beim Hufpflegertreffen von www.gesundehufe.com eingeladen. Es wird sicher sehr interessant. Angekündigt ist ein Vortrag über die Feinheiten der Röntgendiagnostik von Dr. med vet Michael Dieckmann und anschließend das Bearbeiten von Kadaverhufen. Abends dann Fallbesprechungen.Am zweiten Tag, wird es einen Einblick in die verschiedenen Präparationstechniken, das Blutsystem im Huf und die Gelenksveränderung bei Belastung von Walter Keil geben.

Bericht zum Treffen:

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Hufpfleger müssen immer ganz viel Essen-vor allem Schokolade;-))

Jaaaaaa. Das war ein schönes Treffen. Soviele Hufpfleger auf einem Haufen. Herrlich, von morgens bis abends nur über Hufe sprechen, was will man mehr *grins*. Und das Besondere, es waren von fast allen Hufschulen Vertreter da, sehr viele Ex-Strassers, DHG-ler, Besw-ler und natürlich NHC-ler.Und das schöne war, wir hatten ein sehr harmonisches Treffen. Es wurde sachlich diskutiert und man konnte endlich auch einen guten Einblick in die verschiedenen Methoden erhalten. Vor allem als wir die Kadaverhufe jeweils nach den verschieden Methoden bearbeiteten, mit genauen Erklärungen, was sich wer beim Bearbeiten denkt und was der Nutzen sein soll. Sehr lehrreich war vor allem der Vortrag von Herrn Dr. Diekmann über Röntgendiagnostik und wie man Befunde und dann Diagnosen erstellen kann. Wie man ein Bein richtig anästhesiert um überhaupt Aussagen machen zu können, wo ein Problem genau liegt. Und vor allem, wie man Röntgenbilder erstellen sollte, um Veränderungen überhaupt erkennen zu können. Und welche Veränderungen zwar ein Befund sind, aber noch lange nichts über Schmerzen aussagen usw.,usw. Dann noch am Sonntag der Vortrag von Walter Keil. Man kann nur immer wieder feststellen, was der Huf für ein Wunderwerk der Natur ist. Und die Plastinate und Präparate von Walter waren auch sehr anschaulich.